Welch unsinniger Vorwurf, die DDR-CDU habe sich nicht für den Umweltschutz engagiert.
Das tut die vereinte Union auch heute nicht, siehe Pläne zur Verschiebung der Klimaschutzziele oder zum "Ausstieg aus dem Atomausstieg".
Darum heißt die Partei ja auch CDU, und nicht "Die Grünen".
Wen wundert's also? Oder wäre es besser, die Christdemokraten hätten Rückschritte in ihrer Entwicklung gemacht, so sie sich schon nicht weiterentwickeln?
Und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich war "Stellvertretender Vorsitzender beim Rat des Kreises"? - Wen kümmert's, außer denen, die ihm damals diesen einflußreichen Posten neideten und deshalb meinen, er müsse heute dafür Buße tun?
Lauter heiße Luft...
Posts mit dem Label umweltschutz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label umweltschutz werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Dienstag, 2. Dezember 2008
Mittwoch, 6. August 2008
Bad News
Hurra, unsere Atomkraftwerke sollen noch weitere 14 Jahre am Netz bleiben!
Danke, Atomlobby, prima eingefädelt! Warum auch auf alternative Energien setzen? Wo wir doch sowieso schon eine erhöhte Uran-Konzentration im Trinkwasser haben? Spielt es da überhaupt noch eine Rolle, ob das Gift nun aus der Luft oder dem Boden kommt?
Ist doch ohnehin alles verseucht, möchte man meinen...
Alles ist vergiftet.
Danke, Atomlobby, prima eingefädelt! Warum auch auf alternative Energien setzen? Wo wir doch sowieso schon eine erhöhte Uran-Konzentration im Trinkwasser haben? Spielt es da überhaupt noch eine Rolle, ob das Gift nun aus der Luft oder dem Boden kommt?
Ist doch ohnehin alles verseucht, möchte man meinen...
Alles ist vergiftet.
Labels:
akw,
atomenergie,
lobby,
Politik,
umweltschutz,
uran,
wasser
"We Feed The World"
Habe gestern den vielzitierten und allseits diskutierten Film über industrialisierte Nahrungsmittelproduktion gesehen.
Keine Frage, ich fühle mich auf jeden Fall schuldig im Sinne der Anklage. Brasilianische Regenwälder werden abgeholzt, um unsere Hühner mit Sojafutter zu mästen. Engagierte Fischer werden von schwimmenden Fischfabriken ausgebootet, weil wir im Supermarkt nur die billigsten Lebensmittel kaufen.
Woran aber liegt das? Würden wir nicht alle nur noch Bio-Produkte wählen, wenn wir sie bezahlen könnten? Ist das eine bequeme Ausrede? Sollten wir nicht bereit sein, einen größeren Teil unseres Einkommens für Nahrung auszugeben? Und dafür auf andere Dinge zu verzichten?
Schlimm ist auch, daß es keine 100%ig richtige Lösung zu geben scheint. Kaufe ich Eier aus Körnerfütterung, rette ich damit den Regenwald und das Klima, vergifte aber eventuell mich selbst, weil der Boden mit Dioxin verseucht ist. Spende ich für hungernde Menschen in Afrika oder Südamerika, sichere ich deren Überleben, unterstütze jedoch zugleich skrupel- und gewissenlose Machthaber, die trotz hoher Staatseinkünfte aus dem Verkauf von Erdöl, Diamanten oder Zuckerrohr kein Geld für die notleidende Bevölkerung erübrigen.
Das ist auch eine sehr komfortable Entschuldigung: Weil ich die Welt nicht auf einen Schlag und in Gänze verbessern kann, tue ich lieber gar nichts! Ist es da noch verwunderlich, daß sich nichts ändert?
Wie lautet nun das Fazit? Was ist zu tun? - Jeder von uns entscheidet tagtäglich, was ihm wirklich wichtig ist.
Prioritäten lenken Leben.
Keine Frage, ich fühle mich auf jeden Fall schuldig im Sinne der Anklage. Brasilianische Regenwälder werden abgeholzt, um unsere Hühner mit Sojafutter zu mästen. Engagierte Fischer werden von schwimmenden Fischfabriken ausgebootet, weil wir im Supermarkt nur die billigsten Lebensmittel kaufen.
Woran aber liegt das? Würden wir nicht alle nur noch Bio-Produkte wählen, wenn wir sie bezahlen könnten? Ist das eine bequeme Ausrede? Sollten wir nicht bereit sein, einen größeren Teil unseres Einkommens für Nahrung auszugeben? Und dafür auf andere Dinge zu verzichten?
Schlimm ist auch, daß es keine 100%ig richtige Lösung zu geben scheint. Kaufe ich Eier aus Körnerfütterung, rette ich damit den Regenwald und das Klima, vergifte aber eventuell mich selbst, weil der Boden mit Dioxin verseucht ist. Spende ich für hungernde Menschen in Afrika oder Südamerika, sichere ich deren Überleben, unterstütze jedoch zugleich skrupel- und gewissenlose Machthaber, die trotz hoher Staatseinkünfte aus dem Verkauf von Erdöl, Diamanten oder Zuckerrohr kein Geld für die notleidende Bevölkerung erübrigen.
Das ist auch eine sehr komfortable Entschuldigung: Weil ich die Welt nicht auf einen Schlag und in Gänze verbessern kann, tue ich lieber gar nichts! Ist es da noch verwunderlich, daß sich nichts ändert?
Wie lautet nun das Fazit? Was ist zu tun? - Jeder von uns entscheidet tagtäglich, was ihm wirklich wichtig ist.
Prioritäten lenken Leben.
Labels:
afrika,
brasilien,
ernährung,
film,
hunger,
industrie,
Politik,
südamerika,
umweltschutz
Mittwoch, 23. Juli 2008
Tricastin, Romans-sur-Isère, Saint-Alban oder: Der Mythos von der sicheren Atomenergie
So so, Atomenergie ist also sicher? Die "Energie der Zukunft" gar? Und umweltfreundlich?
- Tja, pardon, Monsieur Sarkozy, schade, CDU... Warum nur häufen sich dann derzeit die Zwischenfälle in französischen Atomanlagen?
Sind die bösen Medien schuld, die plötzlich jedes noch so "ungefährliche Ereignis" zur Beinahe-Katastrophe hochstilisieren, im Kampf gegen die "saubere" Atomenergie?
Und damit den Atomstromlobbyisten ihren wunderschönen PR-Schachzug "Zurück zur Atomenergie" vermiesen?
- Gut, daß wir sie haben, unsere unverbesserlichen Umweltaktivisten und investigativen Journalisten! Auch wenn letztere an dieser Stelle (ob diverser Sprachpannen) oft kritisiert werden, sind sie dennoch unabkömmlich für Information und freie Meinungsbildung.
Und sie verschweigen uns auch nicht die Tatsache, daß wir abhängig sind von Öl und Uran. Noch immer. Wann endlich kommt die vielbeschworene "Wende in der Energiepolitik", die nicht durch Subvention von Biodiesel alles noch schlimmer macht?
Wir warten, liebe Politiker!
- Tja, pardon, Monsieur Sarkozy, schade, CDU... Warum nur häufen sich dann derzeit die Zwischenfälle in französischen Atomanlagen?
Sind die bösen Medien schuld, die plötzlich jedes noch so "ungefährliche Ereignis" zur Beinahe-Katastrophe hochstilisieren, im Kampf gegen die "saubere" Atomenergie?
Und damit den Atomstromlobbyisten ihren wunderschönen PR-Schachzug "Zurück zur Atomenergie" vermiesen?
- Gut, daß wir sie haben, unsere unverbesserlichen Umweltaktivisten und investigativen Journalisten! Auch wenn letztere an dieser Stelle (ob diverser Sprachpannen) oft kritisiert werden, sind sie dennoch unabkömmlich für Information und freie Meinungsbildung.
Und sie verschweigen uns auch nicht die Tatsache, daß wir abhängig sind von Öl und Uran. Noch immer. Wann endlich kommt die vielbeschworene "Wende in der Energiepolitik", die nicht durch Subvention von Biodiesel alles noch schlimmer macht?
Wir warten, liebe Politiker!
Labels:
akw,
atomenergie,
atomkraft,
cdu,
Medien,
Politik,
sarkozy,
umweltschutz
Abonnieren
Posts (Atom)
